Impressum   Internes  

Chorreisen

Chorreise 2003 nach Budapest

Unser Chorleiter Imre Sallay, gebürtiger Ungar, ermöglichte den 91 Sängerinnen und Sängern durch Kontakte in seine Heimatstadt Budapest eine erlebnisreiche Konzertreise in die Donau-Republik.
Vor vier Jahren hatte der Chor bereits eine Konzertreise nach Prag unternommen. Doch Vereinsvorsitzender Johannes Hülsbeck ist von der jetzigen Reise überzeugt: "Budapest war das Highlight."
Noch auf der Hinfahrt im Zug wurde von Abteil zu Abteil an der ungarischen Aussprache sowie an Melodie und Rhythmus gefeilt, damit die Kronshagener bei der Begegnung mit den beiden Gastgeber-Chören auch Kompositionen in deren Landessprache singen konnten. Dazu gab es gleich am zweiten Tag ihres Aufenthaltes in Budapest Gelegenheit, als sie bei der Selbstverwaltung der deutschen Minderheit im 9. Bezirk zu Gast waren. "Dort leben noch etwa 1000 Deutschstämmige, die ihre Traditionen pflegen und heute sogar vom Staat gefördert werden", sagt Sallay, der in Kiel auch Vorsitzender der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft ist. Der Chorleiter, der bis 1970 in Budapest gelebt hat, ist in seiner Heimat nicht vergessen. Erst vor kurzem spielte er dort als Dirigent mit dem Rundfunk-Orchester eine CD ein. Über dessen Leiterin war auch das gemeinsame Konzert mit dem Chor "Phönix" eingefädelt worden, mit dem die Kronshagener zusammen auf Ungarisch das Abendlied von Zoltán Kodály sangen.
Noch intensiver erlebten die Sängerinnen und Sänger das zweite Konzert - diesmal mit dem Makláry-Chor - in der Kirche des Dorfes Perbál. Hannelore Knoll, die die Reise mit Dagmar Leisner vorbereitet hatte, war tief berührt, als eine ältere Frau nach dem Konzert in der Kirche weinte: "Sie kannte alle Lieder wie die Forelle noch von früher."
Nach dem gemeinsamen Singen bereitete man den Kronshagenern einen fürstlichen Empfang im Kulturhaus.

top